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Linux Hochverfügbarkeit - Schulung

Linux High Availability

Seminar Beschreibung Kurzbeschreibung

Cluster bauen mit heartbeat, pacemaker+corosync, OpenAIS, drbd & Co.

Festplatten, Netzteile und andere Bauteile eines Servers haben eine Gemeinsamkeit: früher oder später fallen sie aus. Auch andere Faktoren, wie Stromversorgung, Internetanbindung und nicht zuletzt der Faktor Mensch bedrohen die Verfügbarkeit der Dienste. Auf der anderen Seite bringen aktuelle Linux-Distributionen alle Werkzeuge mit, um die Folgen eines Ausfalls auf ein Minimum zu reduzieren.

In nur 5 Tagen konzentrierter Schulung erklären wir in diesem Kurs die Konzepte, mit denen sich Hochverfügbarkeit erreichen läßt. Und wir setzen sie mit aktuellen Werkzeugen beispielhaft um, jeder auf seinem eigenen Cluster-Node.

Auch Themen wie Cluster-Management, Überwachung und Loadbalancer kommen nicht zu kurz.

Seminar Voraussetzungen Voraussetzungen

Seminar Software Software

Linux

Seminar Technikinfo Informationen zur Technologie

Linux oder GNU/Linux ist ein freies, unix-ähnliches Mehrbenutzer-Betriebssystem, das als Open Source-Projekt ins Leben gerufen wurde. Es basiert auf dem Linux-Kernel und wesentlich auf GNU-Software. Dieser Systemkern (Kernel) ist die Schnittstelle zwischen Hard- und Software, das Anwenderprogrammen den Komponentenzugriff auf Speicher, Festplatte, Tastatur und Maus, Druckerschnittstellen etc. ermöglicht und ist eine zuverlässige Plattform für eine Vielzahl von Anwendungen.

Seminar Beschreibung Inhalt

Konzepte und Begrifflichkeiten

• Clusterarten: Rechenleistung ( HPC ), Hochverfügbarkeit ( HA )

• single point of failure ( SPOF )

• Private-/Public-Link

• shared data

• split brain

• active/active vs. active/passive

 

Lokale Ausfallsicherheit erhöhen

• Systeminstallation

• Plattenspiegelung ( RAID 1 )

• Dateisystemauswahl

 

Netzwerkbasierte Ausfallsicherheit

• redundante Netzwerkanbindung

• bonding

 

Pacemaker und Corosync

• Installation

• Konfigurationsarten: GUI, crm/pcs Shell, cibadmin

• den ersten Dienst einrichten

• Failover im Detail

 

Pacemaker und Corosync Systemarchitektur

• Komponenten

• Designated Controller

 

Cluster Wartung

• Start/Stopp von Cluster-Diensten

• Migration von Cluster-Diensten

 

NFS, Apache, ProFTP im Clusterbetrieb

• active/passive

• active/active

 

Bereitstellung von Anwendungsdaten

• SCSI, iSCSI

• distributed replicated blockdevice ( DRBD )

• Cluster Dateisysteme im Überblick

 

Split Brain Behandlung mit STONITH

• STONITH Module

• Eigenentwicklung eines STONITH-Moduls

 

Fortgeschrittene Clusterkonfiguration

• Clusterknoten hinzufügen

• 2+n Clusterknoten

• Constraints (Location, Colocation und Order)

• Clusterüberwachung

 

Lastverteilung mit Linux Virtual Server (LVS)

• Architektur: NAT, DR, TUN, IP-Technologie

• Zusammenspiel: Pacemaker+Cororsync, ipvsadm, ldirectord

 

Ausfallsichere Loadbalancer

• Einrichtung

• Performance Messung

• Tests

 

Clusterüberwachung

• crm_mon

• SNMP

• WBEM

Seminar Ziel Ziel

Dieser 5-tägige Linux Hochverfügbarkeits-Workshop vermittelt Wissen zum Cluster-
bau mit heartbeat, pacemaker + corosync, OpenAIS, drbd & Co.

Seminar Zielgruppe Zielgruppe

  • Linux-Systemadministratoren

offene Schulung

Eine offene Schulung findet in einem unserer Schulungszentren statt.
Dauer: 5 Tage
Preis: 2.161,00 € zzgl. USt. pro Teilnehmer
(2.571,59 € inkl. USt.)
Seminarstandorte:
Start-Termine: (Ortsabhängig)
Unterlagen:
Verpflegung:
Prüfung:

Firmenschulung

Eine Firmenschlung kann sowohl bei Ihnen vor Ort als auch in einem unserer Schulungszentren stattfinden.
Dauer: 5 Tage
Preis ab: 1.795,00 € zzgl. USt. pro Tag
(2.136,05 € inkl. USt.)
Schulungszentren:
  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Frankfurt
  • Hamburg
  • München
  • Nürnberg
Unterlagen: zzgl.
Verpflegung: zzgl.
Prüfung: zzgl.
alle Preise verstehen sich zzgl. Reisekosten/Spesen
Linux Hochverfügbarkeit OpenAIS Cluster-Node Open Source
Artikelnummer: 2015000193

Network File System - Netzwerk Dateisystem, welches das Zuordnen von Dateisystemen entfernter Rechner auf lokale Dateisysteme ermöglicht , genannt "Mounten".

Oftmals verwendet für Datei- und Druckerfreigaben im UNIX Umfeld und heterogenen Netzwerken.

RAID steht für Redundant Array of Independent Disks. Ein RAID-System dient zur Organisation mehrerer physischer Massenspeicher zu einem logischen Laufwerk, das eine höhere Ausfallsicherheit oder einen größeren Datendurchsatz erlaubt.

Das File Transfer Protocol ist ein Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP Netzwerke. FTP ist in der Anwendungsschicht des OSI-Schichtenmodells angesiedelt. Es wird benutzt, um Dateien vom Server zum Client und umgekehrt zu übertragen. Außerdem können mit FTP Verzeichnisse angelegt und ausgelesen sowie Verzeichnisse und Dateien umbenannt oder gelöscht werden.

Ein Cluster ist eine logische Zusammenfassung von Sektoren eines Datenträgers.